Betreutes Einzelwohnen

Auf der Grundlage des §§ 27, 41 i.V.m. § 34 SGB VIII richtet sich diese Betreuungsform an junge MigrantInnen, Deutsche und junge unbegleitete Flüchtlinge die

  • mindestens 3 Monate in einer intensiver betreuten Wohnform gelebt haben und im Zuge dessen
  • ein hohes Maß an Selbstständigkeit erreicht haben,
  • zuverlässig die Schule oder Ausbildung besuchen und Aussicht auf einen Abschluss haben
  • (weiterhin) bereit sind, die angebotene Hilfe und Unterstützung anzunehmenund die geltenden Regeln zu akzeptieren.

Mit den Zielen

  • Umgang mit den notwendigen Formalitäten beim Einzug und dem Wohnen in einer Einzelwohnung
  • Stärkung der eigenständigen Persönlichkeit
  • vollständige Selbstständigkeit der jungen Menschen
  • Fortsetzung und Abschluss einer Schul- bzw. Berufsausbildung
  • Wirtschaften mit den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln
  • Bewältigung des Alleinlebens

Räumlichkeiten

Für das Betreute Einzelwohnen hat Evin e.V. keinen festen Bestand an Einzelwohnungen. Bei konkretem Bedarf werden Wohnungen, die den gesetzlichen Vorgaben entsprechen, angemietet. Die Einzelwohnungen müssen von den jungen Menschen ausgestattet werden, wobei sie von den MitarbeiterInnen organisatorisch, logistisch und handwerklich unterstützt werden. Nach Beendigung der Jugendhilfe wird die Übernahme der Wohnung durch den jungen Menschen angestrebt.

Aufnahme

Die Hilfen werden auf Antrag der sorgeberechtigten Personen, des Vormunds  bzw. den jungen Volljährigen selbst vom zuständigen Jugendamt gewährt, wenn ein erzieherischer Bedarf gegeben ist. Anfragen sind direkt an die Koordination des Standortes zu richten. Diese klärt mit allen Beteiligten die notwendigen weiteren Schritte.